Kein-Kriegslaerm-in-Hille


Engagierte Bürger im Kampf gegen Lärmbelästigung um den Truppenübungsplatz Wickriede
 

Standortübungsplatz Wickriede

Das jetzige Fahrgelände der Bundeswehr soll in einen Standortübungsplatz und in ein Übungsgelände für die Heeresflieger aus dem benachbarten Bückeburg im Bundesland Niedersachsen umfunktioniert werden.

Dies hat eine deutlich höhere Lärmbelastung der betroffenen Bürger der Gemeinde Hille, der Samtgemeinde Uchte und der Stadt Espelkamp zur Folge.

Das Panzerpionierbataillon aus Minden hat beim Kreis Minden-Lübbecke eine Nutzungsänderung des Geländes beantragt, um in Zukunft nahezu täglich und ganzjährig dieses Gelände für Übungen zu nutzen. 

Zu diesen Übungen gehören:
- Sprengung von Bomben
- Sprengung von Landminen z. T. mit der Minenräumleiter ÜB 80
- zwei Schießstände für Maschinengewehrfeuer
- sowie ein „Pionierwäldchen“, in dem Angriffe auch mit Maschinengewehren geübt werden sollen. 

Damit aber nicht genug. An den Tagen, an denen die Pioniere nicht schießen oder sprengen, kommen die Heeresflieger mit ihren Hubschraubern und üben ihre Manöver über diesem Gelände - unter anderem den Ausfall des Triebwerks im Autorotationsverfahren (Notlandungen) sowie Starts und Landungen. Davon sind zur Zeit 800 im Jahr beantragt. 

Das bedeutet für die betroffenen Bürger 5 Tage Kriegslärm in Hille mit Maschinengewehrfeuer, Sprengungen, Detonationen und Fluglärm. Am Wochenende ist von dieser Seite kein Lärm zu erwarten. Dafür übt sich gerade die Kreisjägerschaft am Samstag und Sonntag gerne bei Schießübungen auf der direkt daneben liegenden Wittloge Range. Zur Zeit läuft ein Genehmigungsverfahren, um diese Anlage noch um einen  Tontauben-schiessstand zu erweitern.

Wir als betroffene Bürgen finden, es reicht! Sicher ist die Landesverteidigung auch für uns ein Anliegen, genau so aber auch ein ländliches Leben, das nicht von Kriegslärm an 7 Tagen die Woche geprägt ist. Das Hobby der Jäger sollte dabei eine untergeordnete Rolle spielen. Wir leiden unter dem Lärm jetzt schon und mögen uns ein Szenario mit einem Truppenübungsplatz in direkter Nachbarschaft und einem zunehmenden Jagdtourismus gar nicht vorstellen.

Unterstützen und helfen Sie uns, diesen Irrsinn zu verhindern. Beteiligen Sie sich an der Online-Petition, um der Politik sowie den verantwortlichen Gremien unseren gemeinsamen Widerstand zu signalisieren!